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Wärmepumpe in einem Vorgarten
Foto: Robert Poorten / imageBROKER / picture alliance
Wärmepumpen waren im vergangenen Jahr erstmals die am häufigsten eingebaute Heizungsart in deutschen Wohngebäuden. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Sie überholten bei Heizungsmodernisierungen demnach die überwiegend fossil betriebenen Heizkessel. 3,4 Prozent der selbst nutzenden Eigentümerhaushalte tauschten ihre Heizung aus,1,9 Prozent ließen eine Wärmepumpe einbauen. Das entsprach dem Niveau von 2024. Bei Kesselheizungen sank die Einbaurate hingegen von 3 auf 1,4 Prozent. Der Anteil neuer Fernwärme-Anschlüsse blieb mit 0,1 Prozent gering.


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Bauteile in einer Wärmepumpenfabrik in Bochum
Foto: Jan Richard Heinicke / DER SPIEGEL
2025 wurden deutlich weniger neue Heizungen in Wohngebäuden eingebaut. Die Einbaurate sank den Experten zufolge im Vergleich zum Vorjahr von etwa 5 auf 3,4 Prozent. Grundlage der Daten ist ein Report des vom Bundesministerium für Forschung,Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne,an dem das IW mitgewirkt hat. Dafür werden seit 2021 jährlich 15.000 Haushalte befragt.
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Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlichen Heizungen gibt es in den kommenden Jahren weniger Zuschüsse vom Staat. Bisher ist beim Umstieg eine Förderung bis zu 70 Prozent möglich. Der maximal erhältliche Investitionskostenzuschuss für den Heizungstausch betrug bis zu 21.000 Euro der sogenannten förderfähigen Kosten. Bis 2030 soll der Betrag schrittweise um mehrere Tausend Euro sinken. Die Regierung begründet das auch mit Sparzwängen.
In den Jahren der Ampelregierung war um die Wärmepumpe ein regelrechter Kulturkampf geführt worden,Fachleute sprachen von teilweiser Desinformation.
jpe/dpa
