Die Deutschen müssen in Sachen Urlaub umsteuern, fordert ein Reiseforscher. Flugreisen dürften nicht als Selbstverständlichkeit gelten. Ein Weiter-so verschärfe womöglich Kerosinmangel.


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Flugzeugstart am Flughafen Leipzig: Keine Selbstverständlichkeit
Foto: Jan Woitas / dpa-tmn / dpa
Die Debatte über Kerosinmangel nimmt nach Ansicht des Tourismusforschers Markus Pillmayer auch Verbraucher in die Pflicht. Er fordert ein Umdenken bei Reisen. Flugreisen seien keine Selbstverständlichkeit,sagte der Experte für nachhaltigen Tourismus der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Mehrere Flüge pro Jahr müssten nicht sein.
Mit ihrem aktuellen Verhalten verknappe die Gesellschaft ein derzeit knappes Gut unter Umständen noch weiter. Erwartungen an komfortables Reisen müssten im Falle eines Mangels zurückstehen,damit ausreichend Kerosin für die kritische Infrastruktur da sei,forderte der Experte. Dazu gehörten etwa Löschflugzeuge.
Selbst wenn in Deutschland genug Flugbenzin vorhanden sei,müsse das in anderen Ländern nicht der Fall sein. Unter Umständen könnten Urlauber in der Folge in anderen Ländern stranden,warnte der Forscher.
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mmq/kna
