EU-Regeln ermöglichen Einblicke Apple legt Steuerzahlungen in Deutschland offen

Geschäft Aug 24, 2026 IDOPRESS

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Apple-Logo: Hohe Steuerzahlungen in Irland

Foto: Sven Hoppe / dpa / picture alliance

Der US-Konzern Apple hat erstmals offengelegt,wie viel Gewinn er in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten verbucht und welche Steuern dort anfallen. Grund sind neue Transparenzvorschriften der Europäischen Union (EU).

Im vergangenen,Ende September 2025 abgeschlossenen Geschäftsjahr erzielte Apple in Deutschland laut dem kürzlich veröffentlichten Steuerbericht einen Vorsteuergewinn von umgerechnet rund 178 Millionen Euro. Dafür zahlte der Konzern Ertragsteuern in Höhe von etwa 131,2 Millionen Euro.

Über zwei Milliarden Euro Umsatz in Deutschland

Die deutschen Apple-Gesellschaften erzielten demzufolge einen Gesamtumsatz von rund 2,33 Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigte der Konzern hierzulande 4089 Menschen. Mehr als 2000 davon arbeiten am »European Silicon Design Center« in München,Apples größtem Entwicklungsstandort in Europa.

In seinem aktuellen Steuerbericht hebt Apple seine Rolle als einer der weltweit größten Steuerzahler hervor. Der Konzern sei »stolz auf die Beiträge,die wir für die Länder und Gesellschaften leisten,in denen wir tätig sind«,heißt es darin.

Körperschaftsteuern fielen nach internationalen Standards dort an,wo wesentliche Entwicklungs- und Unternehmensrisiken gesteuert würden,erklärte Apple. Beim iPhone-Konzern seien das vor allem die USA sowie die europäische Drehscheibe im irischen Cork. Von dort aus betreut Apple nach eigenen Angaben Kunden in mehr als 120 Ländern.

tsc/dpa

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