

Bild vergrößern
Hühner in einem Stall in Hannover
Foto: Julian Stratenschulte / dpa
Brüssel will noch in diesem Jahr ein Gesetz für die Haltung von Legehennen wie Hähnen und im kommenden Jahr eines für Schweine vorschlagen. Die Aussicht auf strengere Tierschutzregeln stellte die EU-Kommission nun in Aussicht.
Eigenen Angaben zufolge will die Kommission erreichen,dass Legehennen langfristig nicht mehr in Käfigen gehalten werden. Ziel sei es außerdem,männliche Küken nicht mehr systematisch zu töten. Mittlerweile ist es technisch möglich,schon im Brutstadium das Geschlecht von Hühnerembryonen festzustellen,wie eine EU-Beamtin sagte.
Für Importeure aus Staaten außerhalb der EU sollen den Angaben zufolge die gleichen Standards gelten,sobald neue Regeln in Kraft treten. Landwirte sollen zudem bei der Umstellung unterstützt werden,etwa durch Förderprogramme. Die Kommission werde mit der Europäischen Investitionsbank prüfen,ob bei Tierschutzmaßnahmen ein bevorzugter Zugang zu Darlehen möglich sei,hieß es weiter.
Bauernverbände befürchten,dass strengere Regeln die Kosten für Tierhalter in die Höhe treiben.
data-area="text" data-pos="13">
Die Brüsseler Behörde teilte zudem mit,den Anbau von Eiweißpflanzen in Europa fördern und deren Wettbewerbsfähigkeit verbessern zu wollen.
Sie haben aufgedeckt,wie qualvoll Schweine vor der Schlachtung betäubt werden. Jetzt sollen sie Schadensersatz an den Schlachthof zahlen. Lesen Sie hier mehr zum Fall der Tierschützer Anna Schubert und Hendrik Haßel.
aeh/dpa/AFP
