Winzige Plastikteilchen beeinflussen das Klima womöglich stärker als bislang angenommen. Insbesondere farbige Partikel spielen dabei offenbar eine wichtige Rolle.


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Plastikteile in der Luft über der Mülldeponie Dandora in Nairobi: »Immer dringlicher,die Rolle von Kunststoffen in der Atmosphäre zu verstehen«
Foto: SOPA Images / LightRocket / Getty Images
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Andreas Stohl von der Universität Wien hält die Studie zwar für einen guten Anfang,bemängelt jedoch,dass die Unsicherheit der Zahlenwerte in der Studie unterschätzt werde: »Es gibt leider global nur sehr wenige Messdaten bezüglich der Konzentrationen von Mikro- und Nanoplastikpartikeln in der Atmosphäre,und die verschiedenen Mess- und Sammelmethoden führen oft zu unterschiedlichen Resultaten.«
Johannes Quaas von der Universität Leipzig betonte,dass im Vergleich zu Treibhausgasen die Klimaauswirkungen von Mikroplastik auf den ersten Blick klein seien. Ihm zufolge liegen sie »aber immerhin in einer ähnlichen Größenordnung wie die aktuelle Wirkung etwa durch die Kondensstreifen des Flugverkehrs«.
mha/dpa
