Schwedische Forscher haben in alten Wäldern nachgemessen: Böden und Pflanzen könnten erhebliche Mengen Kohlenstoff aufnehmen – solange sich die Forstwirtschaft fernhält.


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Primärwald in Schweden
Foto: Anders Ahlström
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Die Bedeutung borealer Urwälder für den Klimaschutz werde unterschätzt,lautet das Fazit der Forschenden. »Die Umwandlung von Urwäldern verringert die Kohlenstoffspeicherung der Landschaft stärker als bisher angenommen«,sagte Pascual. Ein großer Teil der jährlichen Kahlschläge finde in Urwäldern statt. »Der Schutz der verbleibenden Urwälder und die Erholung unbewirtschafteter Wälder könnten wesentlich größere Klimavorteile bieten als frühere Studien gezeigt haben.«
ahh/dpa
