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Elbe in Dresden: Steine ragen aus dem Wasser
Foto: Katharina Kausche / dpa
Viele deutsche Flüsse wie der Rhein,die Elbe oder die Donau sind derzeit von starkem Niedrigwasser betroffen – das wirkt sich auf die Schifffahrt aus. »Binnenschiffe können derzeit weniger Ladung aufnehmen als bei höheren Wasserständen«,teilt Fabian Spieß,stellvertretender Geschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.
Auch bei Niedrigwasser führe die Binnenschifffahrt aber weiterhin Gütertransporte durch,amtliche Sperrungen durch die Bundeswasserstraßenverwaltung (WSV) gebe es nicht. »Die Schifffahrt fährt,solange es sicher möglich ist«,betonte Spieß.
Dennoch bestätigt die WSV Niedrigwasser an zahlreichen Rheinpegeln. Laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) wurde an der Donau in den vergangenen Tagen zudem bereits der niedrigste bisherige Wasserstand gemessen. Der Wasserstand der Elbe lag am Dresdner Pegel am Donnerstag bei 55 Zentimetern – etwa ein Meter unter dem Mittelwert.
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Bartel betont aber: »Der Klimawandel wird dazu führen,dass Phasen mit Niedrigwasser künftig häufiger auftreten können.«
Laut der BfG ist in den kommenden Wochen keine nachhaltige Entspannung der Lage zu erwarten.
Die Flüsse in Deutschland leiden unter der Trockenheit und hohen Temperaturen. An manchen Stellen der Donau floss zuletzt nur noch ein Sechstel der üblichen Wassermenge. Lesen Sie hier mehr dazu,wie der Dürrestress die Flüsse verändert.
kko/dpa
