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Bargeld in einem schwedischen Supermarkt
Foto: Mikael Sjoberg / Bloomberg / Getty Images
Lebensmittelgeschäfte und Apotheken in Schweden müssen ab sofort wieder Bargeld annehmen. Hintergrund ist eine Gesetzesänderung in dem skandinavischen Land,um etwa in Krisen besser gegen technische Ausfälle gewappnet zu sein.
Ein weiterer Grund für die Maßnahme ist,dass Menschen nicht ausgeschlossen werden,die nicht mit digitalen Bezahlformen zurechtkommen.
In vielen Supermärkten im Land können die Menschen ohnehin noch mit Bargeld zahlen. »In manchen Situationen,wenn die Technik streikt,können Münzen und Scheine die einzige Bezahlform sein,die funktioniert«,sagte Carlos Cancino von der Supermarktkette Coop der schwedischen Nachrichtenagentur TT.
Weil die große Mehrheit der Schweden sonst ohnehin am liebsten ohne Bargeld zahlt,ob mit Karte oder Handy,rebellieren laut TT einige Läden gegen das neue Gesetz. Demnach haben einige bereits angekündigt,sich nicht daranzuhalten.
Die Bargeldnutzung geht in Schweden seit vielen Jahren zurück. In einer Umfrage der schwedischen Reichsbank gaben im vergangenen September nur fünf Prozent der Befragten an,ihren letzten Einkauf bar bezahlt zu haben. In einer anderen Umfrage gaben 27 Prozent der Menschen an,ganz ohne Bargeld auszukommen.
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Für den Krisenfall empfiehlt die Reichsbank den Schwedinnen und Schweden aber seit einiger Zeit,neben mehreren Bankkarten und dem Bezahldienst auf dem Handy umgerechnet rund 90 Euro Bargeld zu Hause aufzubewahren.
hba/dpa
