Mit einem Notfallplan will die EU die Kerosinversorgung sichern. Entsprechende Maßnahmen sind laut einem Bericht in Arbeit. Laut Lufthansa wird die Planung bereits schwieriger.


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Tankwagen am Flughafen Köln/Bonn
Foto: Jochen Tack / IMAGO
Der Notfallplan der Europäischen Union gegen drohenden Kerosinmangel infolge des Irankriegs nimmt offenbar Gestalt an. Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein entsprechender Entwurf für ein Konzept zur Sicherung der Kerosinversorgung vor. Dieses ist für den 22. April angekündigt.
Wie Reuters berichtet,sollen die Raffineriekapazitäten in Europa erfasst und deren volle Auslastung sichergestellt werden. Weitere Maßnahmen seien in Arbeit,sagten mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur.
Der Branchenverband Airlines for Europe hatte neben der EU-weiten Überwachung von Vorräten einen gemeinsamen Einkauf angeregt. Europäische Fluggesellschaften hatten vor Kerosinengpässen binnen Wochen gewarnt,sollte die Versorgung aus dem Nahen Osten blockiert bleiben. Dies könnte den Reiseverkehr vor dem Sommer erheblich beeinträchtigen.
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An den Flughäfen Frankfurt und München gibt es den Flughäfen zufolge bisher keine Hinweise auf Kerosinmangel. Sie sind nicht selbst für die Treibstoffversorgung zuständig,stehen aber in Kontakt mit den Lieferanten,um die Lage zu beobachten.
kim/Reuters
