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Öllager der USA (in Freeport,Texas im Jahr 2020)
Foto: Adrees Latif / REUTERS
Im Irankrieg ist die strategische Ölreserve der USA auf den niedrigsten Stand in mehr als 40 Jahren gefallen. Stand Juni bevorrateten die Vereinigten Staaten noch 340,3 Millionen Barrel Öl,wie das Energieministerium in Washington mitteilte – so wenig wie seit Juli 1983 nicht mehr. Ein Barrel entspricht rund 159 Litern.
Die psychologisch wichtige Marke von 300 Millionen Barrel an gilt vielen Beobachtern als Schmerzgrenze,gerade um auch für mögliche Naturkatastrophen wie Hurrikans stets gewappnet zu sein. Beim aktuellen Tempo wäre die Marke spätestens Ende Juli erreicht.
Vor dem Hintergrund des Ölpreisschocks im Irankrieg hatten die USA,Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energie-Agentur (IEA) im März die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen. US-Präsident Donald Trump spielte das Ausmaß jedoch herunter. Der US-Ölvorrat werde »ein bisschen reduziert,und dadurch sinken die Preise«,sagte er.
Trump steht durch den massiven Anstieg der Treibstoffpreise im Irankrieg innenpolitisch seit Monaten unter Druck. Vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen im November sind seine Zustimmungswerte deutlich gesunken.
Am Sonntag hatte Trump ein Rahmenabkommen mit Iran angekündigt,das den von ihm befohlenen Krieg und die Ölkrise beenden soll (mehr hier). Viele Details sind allerdings unklar. Die IEA und andere Organisationen hatten andernfalls vor Treibstoffmangel in diesem Sommer gewarnt.
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Die vorläufige Einigung zwischen den USA und Iran sorgt für erste Entspannung am Ölmarkt. Verbraucher und Unternehmen hoffen auf eine Öffnung der Straße von Hormus. Doch bis die Preise substanziell sinken,dürfte es dauern.
Die vorläufige Einigung zwischen den USA und Iran sorgt für erste Entspannung am Ölmarkt. Verbraucher und Unternehmen hoffen auf eine Öffnung der Straße von Hormus. Doch bis die Preise substanziell sinken,dürfte es dauern. Mehr hier.
jok/AFP
