Weltwirtschaftsforum Greenpeace fordert Landeverbot für Privatflugzeuge in Davos

Eigentlich könnten viele Manager und Politiker das Weltwirtschaftsforum auch mit dem Zug erreichen, meint Greenpeace. Stattdessen nehme die Zahl klimaschädlicher Privatflüge zu.

Finanzen Jan 16, 2026 IDOPRESS

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Greenpeace-Protest im schweizerischen Samedan: Etwa fünfzigmal so viel wie eine Zugfahrt

Foto: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE / dpa

Immer mehr Topmanager und Politikgrößen reisen nach einer Auswertung von Greenpeace im Privatflugzeug zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Im Vergleich der Treffen 2024 und 2025 habe die Zahl der an den umliegenden Flughäfen angemeldeten klimaschädlichen Privatflüge um zehn Prozent zugenommen.

»Das Weltwirtschaftsforum will Antworten auf globale Probleme finden,aber die Reichen und Mächtigen befeuern mit ihren Luxusemissionen die Klimakrise und damit die größte Bedrohung unserer Zukunft«,kritisierte Greenpeace-Sprecherin Lena Donat. »Wenn klimaschonende Alternativen einfach ignoriert werden,dann gehören extrem klimaschädliche Privatflüge sofort verboten.«

Auswertung an sieben Flughäfen

Für die Erhebung ließ Greenpeace die Privatflugbewegungen an den sieben Flughäfen rund um Davos in Wochen des Weltwirtschaftsforums (WEF) mit denen in Durchschnittswochen vergleichen. In der WEF-Woche 2025 wurden demnach 709 über das normale Maß hinausgehende Privatflüge registriert. Ein Jahr zuvor waren es 628,im Jahr 2023 hingegen noch 227 zusätzliche Flüge gewesen.

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Das Weltwirtschaftsforum beginnt am Montag im Schweizer Wintersportort Davos. In diesem Jahr werden rund 3000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft erwartet,darunter US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz.

mik/dpa

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