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Feuerwehrleute pumpen Sauerstoff in den Gleiwitzer Kanal (Bild von 2023)
Foto: Krzysztof Swiderski / pap / dpa
Mehr als vier Tonnen tote Fische haben polnische Behörden in den vergangenen Tagen aus einem Nebengewässer der Oder geborgen,des Gleiwitzer Kanals. Bislang sei das Fischsterben auf einen Abschnitt dieses Kanals begrenzt,sagte eine Sprecherin der örtlichen Wasserbehörde dem Sender Tok.fm. Die Oder ist ein deutsch-polnischer Grenzfluss.
Ursache sei die Blüte der giftigen Goldalge,teilte die Behörde mit. Derzeit würden regelmäßige Patrouillen zu Wasser und an Land die Lage überwachen. Der Betrieb von zwei Schleusen sei ausgesetzt worden. So solle verhindert werden,dass die Goldalge sich auf weitere Kanalabschnitte ausbreite. Sollte dies nicht gelingen,erwägt die Wasserbehörde demnach die kontrollierte Einleitung von Wasserstoffperoxid,das die Zellen der Goldalge schädigen soll.
Der nun betroffene Gleiwitzer Kanal,1939 in Betrieb genommen,ist 41 Kilometer lang und verbindet die oberschlesische Großstadt Gleiwitz (Gliwice) mit der Oder. Zuletzt wurde dort im Sommer 2024 erneut eine große Menge toter Fische geborgen. Die Behörden ordneten seinerzeit eine Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff an und leiteten Wasserstoffperoxid ein.
ani/dpa
